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Rundgang
Die schönsten Monate zum Besuch unseres Parks sind die Monate Mai und Oktober. Das frische Grün der austreibenden Bäume und Sträucher sowie die Blütenpracht ist ein Symbol für die erwachende Natur zu neuem Leben. Im Oktober färben sich die Blätter und geben ein farbenprächtiges und malerisches Bild ab.

Wir beginnen unseren Rundgang am Besucherzentrum. Vor dem Besucherzentrum befindet sich ein halbkreisförmiger, mit Steinen ausgelegter Platz, der von verschiedenen Baumarten wie z. B. Amerikanische Roteiche (Quercus rubra) und Sumpfzypresse (Taxodium distichum) umrahmt ist. Von dort gehen wir im Uhrzeigersinn durch den alten Teil des Parks.
In der nachfolgenden Rundgangbeschreibung möchten wir nur gezielt auf die besonderen Sehenswürdigkeiten hinweisen. Selbstverständlich befinden sich in unserem Park unzählige interessante Bäume und Sträucher.
Auf unseren Weg begegnen wir als erstem Rhododendron Sträuchern (Rhododendron sp.), die bereits im Mai ihre Blütenpracht entfalten.

Als nächstes sehen wir eine ca. 140-jährige Schwarzkiefer (Pinus nigra) und mehrere Magnolien (Magnolia sp.). Rechts von uns liegt eine grosse, grüne Wiese, an deren Rand eine Scharlach-Eiche (Quercus coccinea) steht. Ihren Namen verdankt sie ihren im Herbst rot leuchtenden Blättern. Ein Stück weiter begegnen wir einer grossen, mehr als 100 Jahre alten ahornblaettrigen Platane (Platanus x acerifolia) mit einem Stammumfang von 9 Metern. Die Besonderheit besteht darin, dass bei der Pflanzung in das Pflanzloch 3 Setzlinge eingepflanzt wurden. Die Stämme der 3 Platanen sind miteinander zu einem Stamm verwachsen. Am Astansatz sieht man jedoch, dass es sich um 3 Bäume handelt.
Auf unserem weiteren Weg passieren wir eine kleine Brücke. Vor uns steht der älteste Baum des Parks, eine mächtige Stieleiche (Quercus robur) mit einem Alter von 350-400 Jahren. Unter ihr breitet sich eine saftige Wiese aus. Ein paar Schritte weiter erblicken wir in jeweils einen Baumstamm geschnitzt einen Jungen und ein Mädchen.
Weiter begegnen wir am Rande einer weiteren Wiese einer Europäischen Eibe (Taxus baccata), ebenfalls ca. 140 Jahre alt. In der Mitte der Wiese befindet sich ein Virginischen Wacholder-Strauch, ca. 120 Jahre alt, der in Virginia/USA beheimatet ist. Daher sein Name.
Auf dem Rundweg bieten zahlreiche Ruhebänke die Möglichkeit zur Rast. Wir haben nun die Möglichkeit, einen Aussichtsturm zu besteigen. Von dort haben wir einen Ausblick auf die beiden hinzu gekommenen Parkflächen und auf die Baumschule.

Vorbei an einem kleinen See, bestückt mit Fischen und Teichpflanzen, kommen wir gegen Ende unseres Rundgangs zu Mamutbäumen, zu einem Riesenmammutbaum (Sequoiadendron giganteum) und zu Urweltmammutbäumen (Metasequoia glyptostroboides) und Ginkgobäumen (Ginkgo biloba). Der Ginkgobaum stammt aus der Zeit der Dinosaurier vor 150-200 Mio. Jahren. Während wir die meisten Tiere und Pflanzen aus dieser Periode nur als Versteinerung kennen, hat der Ginkgobaum die Jahrmillionen überlebt und gibt heute noch ein lebendiges Zeugnis aus der damaligen Zeit.
Der Riesenmammutbaum kann in seiner kalifornischen Heimat bis zu 4000 Jahre alt werden und eine Höhe von über 100 Metern erreichen. Dabei kommt er auf einem Stammdurchmesser von bis zu 12 Metern. In Europa wächst er vorwiegend in Parks. Dabei erreicht er allerdings nicht die Ausmasse wie in seiner kalifornischen Heimat.
Wir sind nun wieder am Besucherzentrum angelangt. Dort gehen wir hinein und beschliessen unseren Rundgang bei einer guten Tasse Kaffee.
Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, einen Rundgang durch die beiden neueren Parkflächen zu unternehmen.
Rundgang im alten Parkgelände 1-4 km.
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